Pellets: Premiumqualität für störungsfreies Heizen

roter Kaminofen mit Pellets

Pelletheizungen gewinnen in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Rund 400.000 Anlagen versorgen inzwischen sowohl Einfamilienhäuser als auch Industrieanlagen mit Wärme und Warmwasser aus dem regenerativen Brennstoff Holz. Dem wachsenden Bedarf unserer Kunden an hochwertigen, staubarmen Pellets aus regionaler Fertigung tragen wir Rechnung. Unsere Premiumpellets aus süddeutscher und österreichischer Produktion tragen das ENplus Zertifikat, die höchste momentan verliehene Auszeichnung. Sie steht für maximale Heizkraft, höchste Kosteneffizienz und einen störungsfreien Betrieb der Anlagen.

Die genormten Holzpresslinge werden von der Herstellung bis zur Anlieferung beim Endkunden kontrolliert und unterliegen strengen Richtlinien. Größe, Durchmesser, Feuchtigkeitsgehalt und Abrieb sind genau definiert und übertreffen die DINplus-Norm. Durch die geringe Restfeuchte sind unseren Sticks enorm fest, erzeugen bei der Verbrennung weniger Asche und vermeiden die Verschlackung der Heizung.

Speziell geschulte Fahrer sorgen bei Transport und Abfüllung der Pellets dafür, dass deren Qualität erhalten bleibt. Beim Verladen der Sticks werden Staub und Feinanteil erneut gründlich ausgesiebt. Feinanteil, der beim Einblasen in das Lager entsteht, wird ebenfalls abgesaugt. So bleiben Lagerraum und Heizungsanlage möglichst staubfrei: damit die Heizung ohne Fehler läuft.

Tonnenweise CO2 sparen

Pelletfeuerungen sparen im Vergleich zu Ölheizungen große Mengen Kohlendioxid (CO2) ein und können damit wesentlich zur Energiewende beitragen. Für die Beheizung eines Einfamilienhauses sind etwa vier Tonnen Pellets jährlich nötig. Sie ersetzen rund 2.000 Liter Heizöl. Bei ihrer Verbrennung entstehen etwa 5,6 Tonnen weniger CO2.

Hauptsächlich aus trockenen Sägespänen hergestellten Pellets bieten hervorragende Bedingungen für einen emissionsarmen Abbrand. Das lässt die kleinen Sticks auch in der Feinstaubdebatte vergleichweise gut dastehen. Mit einem auf ihren Heizwert bezogenen Wirkungsgrad zwischen 90 und 107 Prozent sind Pelletkessel deutlich effizienter als mit Stückholz befeuerte Kamin- und Kachelöfen oder offene Kamine. Eine Studie des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) aus dem Jahr 2014 zeigt, dass vor allem mechanisch beschickte Feuerstätten und Heizungsanlagen mit relativ gleichmäßiger Verbrennung den strengen Vorschriften der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung entsprechen. Moderne Pelletheizungen erfüllen zudem die 2015 nochmals verschärften Regelungen zur Luftreinhaltung.

Mit einer jährlichen Produktion von rund zwei Millionen Pellets steht Deutschland europaweit an der Spitze und exportiert die Holzpresslinge regelmäßig ins Ausland. Für die Herstellung werden zu 90 Prozent im Sägewerk anfallende Holzspäne und Sägemehl, zu zehn Prozent nichtsägefähige Rundhölzer verwendet. Waldrestholz, sägefähiges Rundholz oder Altholz kommen dagegen nicht zum Einsatz.

Der Umstieg auf eine Pelletheizung kann sich auch finanziell lohnen, denn staatliche Hilfen winken. Über das bundesweit geltende Marktanreizprogramm (MAP) können 20 bis 30 Prozent der Investitionskosten direkt erstattet werden.